Über uns
Mitwirkende
Dr. Juliane Werner
Projektleitung
Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft
Universität Wien
Forschungsstelle Thomas Bernhard
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Juliane Werner ist Komparatistin mit einem Schwerpunkt auf österreichischer Literatur in internationalen Zusammenhängen. Sie ist Autorin zweier Monographien (Thomas Bernhard und Jean-Paul Sartre, 2016, und Existentialismus in Österreich, 2021) und Herausgeberin der Reihe Internationale Forschungen zur Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft (mit Norbert Bachleitner) sowie zahlreicher Bände, zuletzt »Dem Stumpfsinn die Geisteskappe aufsetzen«. Thomas Bernhard heute (mit Bernhard Fetz und Katharina Manojlovic, 2026). Als Mitarbeiterin der Forschungsstelle Thomas Bernhard an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erschließt sie die Nachlassbibliothek des Autors und betreut die Übersetzungsdatenbank zu seinem Werk. Als Senior Lecturer an der Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Wien lehrt sie zu verschiedenen kultur- und literaturwissenschaftlichen Themen, darunter Wissensgeschichte psychiatrischer Einrichtungen, Ästhetiken der Verweigerung, Animal und Environmental Studies sowie Literaturvermittlung im Radio und Museum. Seit 2024 ist sie Präsidentin der Internationalen Thomas Bernhard Gesellschaft, 2026 wurde sie in die Academia Europaea aufgenommen.
Clemens Braun, MA MA
Projektmitarbeit
Institut für Germanistik
Universität Wien
Clemens Braun ist Literaturwissenschaftler und Schriftsteller in Wien, wo er Studien der Komparatistik und Austrian Studies absolviert hat. Neben seiner wissenschaftlichen Mitarbeit an den Forschungsprojekten GlobalBernhard sowie thomas bernhard in translation (Österreichische Akademie der Wissenschaften) ist er seit 2025 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistik der Universität Wien, wo er zum Schreiben der Verwaltung in der Prosa Thomas Bernhards promoviert. Seit 2024 leitet er überdies das Büro der Internationalen Thomas Bernhard Gesellschaft. Zu seinen Forschungsinteressen zählen internationale Rezeptions-/Wirkungsgeschichte insb. österreichischer Literatur, die Schnittpunkte von Literatur und Kritischer Theorie sowie Ideen- und Wissensgeschichte seit dem 19. Jahrhundert (mit einem Schwerpunkt auf Environmental und Animal Studies). Seine Monographie Mikrologie des leblosen Lebens. Theodor W. Adorno liest Ferdinand Kürnberger wurde 2025 mit dem SCIENTIA-Preis der Altkalksburger Vereinigung ausgezeichnet.
Lisa A. Plakolm, BA
Projektmitarbeit
Forschungsstelle Thomas Bernhard
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Lisa A. Plakolm studiert Vergleichende Literaturwissenschaft im Master an der Universität Wien und ist seit 2022 am Projekt GlobalBernhard beteiligt, mit einem Schwerpunkt u. a. auf dem literarischen Nachleben Thomas Bernhards im angloamerikanischen Raum. Als studentische Mitarbeiterin der Forschungsstelle Thomas Bernhard der Österreichischen Akademie der Wissenschaften beschäftigt sie sich mit der digitalen Erfassung des Theaterplakatarchivs sowie der Erschließung von Thomas Bernhards Privatbibliothek. Zu ihren weiteren Forschungsinteressen zählen Franz Kafkas Poetik ebenso wie die diskursgeschichtliche und intermediale Rezeption seines Werks und seiner Person. Zuletzt hat sie an der Ausstellung »Dem Stumpfsinn die Geisteskappe aufsetzen«. Thomas Bernhard heute mitgewirkt, die von April 2026 bis Februar 2027 im Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek zu sehen ist.
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Weitere & frühere Mitwirkende
- Benjamin Brendebach
- Sebastian Draxl
- Natalie Ring
- Caspar-Maria Russo
- Elisabeth Spögler
- und die Studierenden der Vergleichenden Literaturwissenschaft (2022-)
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Übersetzungen
- Stefano Apostolo (Italienisch)
- Ruth Bohunovsky (Portugiesisch)
- Jan Erik Bornlid (Schwedisch)
- Johanna Chovanec (Türkisch)
- Sebastian Draxl (Spanisch)
- Anne-Sophie Frayssinet (Französisch)
- Christine Hermann (Niederländisch)
- Mario Holzner (Kroatisch, Serbisch, Bosnisch)
- Yutaro Iijima (Japanisch)
- Tali Konas (Hebräisch)
- Husam Job (Arabisch)
- Bianca Langegger Ramos (Finnisch)
- Klaus Nathaus (Norwegisch)
- Beate Sommerfeld (Polnisch)
- Nadia Wenzel (Luxemburgisch)
Danksagungen
Wir bedanken uns herzlich für die zahlreichen Hinweise zum Projekt, für seine Vorarbeiten vor allem bei Dr. Manfred Mittermayer. Für die tatkräftige Hilfe beim Relaunch der Seite 2026 danken wir Katharina Meislitzer und der Kommunikationsabteilung der Universität Wien. Für die finanzielle Unterstützung danken wir den Fördergebern Stadt Wien (MA7), Universität Wien und der Internationalen Thomas Bernhard Gesellschaft sowie insbesondere Dr. Peter Fabjan und Jutta Ketter.